-Konzert (Norbert Schneider)
-Konzert (Lord of the Lost)
-Niederösterreichische Landesausstellung (Amstetten)
-Lange Nacht der Forschung (Keba/Uni/AEC)
-Gratiskonzert (Rednex)
-Austria Comicon (Wels)
-Tag der offenen Tür Tabakfabrik (Thema Linzer Bier)
-Buchmesse Wels
-Lange Nacht des Genusses von Jindrak
-Konzert (Unheilig)
-Hopfen und Soiz -Linzer Bierfestival 2026
-80er Jahreparty (mit Peter Schilling, Midge Ure, Carol Decker….)
-Street Food Festival in Hainburg
-Krone Stadtfest Linz
-Konzert (Amy Macdonald)
-ARS Elektronica Klangwolke in Linz
-Freistadt/Kellerführung im Rahmen der Genusstage
-Saltatio Mortis Konzert im Posthof/Linz
-Lange Nacht der Museen in Linz und Enns
-Modellbaumesse in Ried
-Konzert (Peter Cornelius)
LANGE NACHT DER MUSEEN:
Auch 2026 besuchten ich und meine Freundin die Lange Nacht der Museen. Zuerst besuchten wir das Nordico in Linz, hier läuft nur noch kurz die Ausstellung „Made in Linz“, wo Produkte gezeigt werden, die einst oder auch heute in Linz hergestellt wurden oder werden.
Danach fuhren wir mit dem Shuttlebus nach Enns. Dort besuchten wir das Stadtmuseum 2012 – dieses liegt im Schloss Ennsegg und zeigt die Geschichte der Stadt auf. Einer Stadt mit durchaus Bedeutung. So lag das römische Lauriacum auf dem Stadtgebiet und auf dem Georgenberg wurde die Vereinigung von Österreich mit der Steiermark damals beschlossen.
Um die Römerstadt Lauriacum ging es im Museum Lauriacum, auch dieses besuchten wir – war relativ interessant und sehr umfassend.
SALTATIO MORTIS KONZERT IM POSTHOF/LINZ:
Saltatio Mortis gehört zu den bekannteren Mittelalterrockbands. 2023 habe ich sie schon einmal gesehen und war beeindruckt. Genauso ging es mir auch 2026 wieder. Die Band bot zahlreiche Showelemente, wie z.B. das der Sänger sich auf einem Gummibot durch das Publikum treiben lies uvm. Bei Saltitio Mortis muss man irgendwie einfach mitmachen – Gesungen wurden aktuelle, aber auch ziemlich viele ältere Songs – insgesamt wars eines der beeindruckendsten Konzerterlebnisse des Jahres.
FREISTADT – KELLERFÜHRUNG BEI DEN GENUSSTAGEN:
Freistadt ist eine historisch spannende Stadt (siehe Stadtmauernstädte, unter dem Kapitel Schreiben). Schon seit Jahren hatte ich vor, eine Kellerführung in dem Städtchen zu machen.
Diese fand 2026 im Rahmen der Genusstage statt, die auch einen Markt und ein kleines Fest beinhalteten.
Wir besuchten einen ehemaligen Bierkeller und einen sehr mysteriösen Keller (gleich daneben). Dieser wurde vermutlich für Rituale verwendet und ist mit geheimnisvollen 8ern verziert – eine echt spannende Sache für die ca. 50 Personen.
ARS ELEKTRONICA KLANGWOLKE 2026:
Schon seit vielen Jahren besuche ich die Klangwolke im September im Linzer Donaupark, dabei durfte ich viele echte Höhepunkte erleben, ich denke z.B. an die Flut 2009, den Babyjet 2010, die brennenden Bäume von 2015 und die verschiedenen Musiken der Donauregion 2014.
Auch heuer war ich wieder dort. Linz AttheEnd hieß das Motto. Man lies die Stadt bombastisch Untergehen, ein schönes Spektakel. Doch das wars dann auch schon mit positivem. Meiner Meinung nach ist die Klangwolke viel zu künstlerisch geworden – unklare Botschaften wie „das Auge juckt“ und „sag einmal Nichts“, musikalisch düster, eintönig, ja manchmal fast unangenehm, Showmäßig eher schwach und statt dem Feuerwerk gab es heuer auch nicht wirklich einen Höhepunkt.
Kurz gesagt: Eine der schwächsten Klangwolken die ich erlebt habe, aber leider etwas im Trend, denn die der letzten Jahre faszinierten mich insgesamt nicht wirklich.
KONZERT AMY MACDONALD:
2013 habe ich Amy Macdonald, die mir schon seit ca. 2008 ein Begriff ist, schon einmal erleben dürfen, am Donauinselfest. 2025 hörte man nach längerer Zeit wieder was von der schottischen Sängerin. 2026 kam sie schließlich nach Ried – Veranstalltet wurde das Konzert von Floro, das Team das schon seit Jahren in Gmunden Veranstaltungen durchführt. Nun expandierte man auch nach Ried zum Messegelände.
Die Vorband war Alexander Eder mit Band – er brachte eine stimmungsmachende Show. Die Stimmung bei Amy Macdonald war sehr gut und sie brachte die Songs richtig gut rüber. Insgesamt war es ein tolles Konzerterlebnis, eines der Besten des Jahres.
KRONE STADTFEST 2026 – Frühschoppen:
Seit dem Jahr 2001, also seit 25 Jahren gibt es in Linz das Krone Stadtfest, dieses war zuerst in der Stadt, mit Hauptbühne am Hauptplatz ansässig, ab der Corona-Zeit übersiedelte es auf das Urfahrmarktgelände und findet immer gegen Ende August statt. Höhepunkte waren unter anderem bisher: Rednex, Chris Norman, ELO, The Rasmus und viele mehr.
Heuer war das Freitagslineup mit Folkshilfe, Crazy Cubes usw. durchaus reizvoll, aufgrund einer Unterbrechung sah ich es jedoch nicht. Das Line-Up am Samstag reizte mich nicht. Aus diesem Grund besuchte ich nur den Frühshoppen am Sonntag und hier nur die Abschlussband Soundgurus. Diese spielte nur mit Blasblechinstrumenten und Schlagzeug. Die Sounds der verschiedensten von ihnen interpretierten Songs waren sehr gut anzuhören, sicher eine Band die ich irgendwann wieder hören möchte.
STREETFOODFESTIVAL in Hainburg:
Schön an der Donau, vor der Stadtmauer gelegen wurde in Hainburg ein Streetfoodfestival mit etlichen Wägen veranstaltet. Ich nahm nur teil um etwas zu trinken – aber war ein schöner Moment in Hainburg und hatte Atmosphäre
FOREVER YOUNG FESTIVAL – 80er PARTY AUF DER DONAUINSEL:
Das Forever Young Festival hatte eine Reihe klasse Acts aus den 80ern zu bieten. Einige sah ich leider nicht, da ich etwas später auf das Festivalgelände kam als geplant. Die späteren Acts sah ich dafür alle. Die Atmosphäre war insgesamt gemütlich.
Carol Decker überraschte mich sehr positiv, bei Midge Ure hatte ich schon Erwartungen (ist immerhin oft bei Festivals der Schwarzen Szene), diese erfüllten sich vollkommen. Kim Wilde (2008 schon mal beim Krone Stadtfest gesehen) lieferte einen souveränen Aufritt ab. Paul Young enttäuschte hingegen, nicht nur mich, ziemlich.
Der Hauptact Alphaville fiel leider aus – die Band habe ich bereits 2025 bei einem gigantischen Aufritt beim WGT in Leipzig gesehen und sie war echt klasse. Viele waren enttäuscht.
Ich war froh, dass mit Peter Schilling ein Act als Ersatz kam, der mich sehr interessierte. Etwas kurz war der Auftritt, das war aber das einzige Manko. Der Sänger aus Stuttgart, lieferte ein echt klasse Konzert ab.
HOPFEN UND SOIZ – BIERFESTIVAL IN LINZ:
Auf der Linzer Promenade vor dem Landhaus wurde Anfang Juli ein Bierfestival veranstaltet – Zu meinem Bedauern gab es viele Essstände und nur wenige Bierstände, mein Bruder und ich genossen dennoch das eine oder andere Bier.
UNHEILIG-KONZERT AUF DER BURG CLAM:
Die Band Unheilig habe ich schon 1x, 2012 auf dem Donauinselfest erlebt, fand sie damals toll. Nun nach einer Pause und dem Comeback, kam sie im Juni auf die Burg Clam.
Leider kamen wir durch Stau etwas später (während der Vorband) und hatten deshalb keine guten Plätze. Vor allem die alten Songs der Band, haben immer noch Klasse. Bei den Neueren spielten Unheilig nicht alle, vieles was sie aber spielten, war nicht so meines. Insgesamt dennoch eine gute Energie und ein gutes Konzert.
DIE LANGE NACHT DES GENUSSES:
Die Konditorei Jindrak ist in ganz Linz sehr präsent. Eher unauffällig ist die zentrale Produktion von dieser. Dort veranstaltete man die „Lange Nacht des Genusses“, die sehr gut besucht wurde. Mitmachstationen, spannende Vorträge u.a. von Chef Leo Jindrak und ein Zelt in dem man Würstel konsumieren konnte, erwarteten uns als Besucher.
BUCHMESSE WELS:
Ich kenne in Österreich nur die große Buchmesse in Wien, deshalb machte mich die in Wels sehr neugierig. Es war eine kleinere, aber wachsende Messe. Sehr viel wurde auf Literatur für junge Leute gesetzt, dass zeigte sich nicht nur im Angebot, auch bei den Vorträgen und bei Angeboten wie z.B. sich dort tätowieren zu lassen (was ich nicht machte).
Auch wenn ich schon leicht aus der Zielgruppe raus bin, kaufte ich doch einige gute Bücher.
TAG DER OFFENEN TÜR IN DER TABAKFABRIK:
Einst war die Linzer Tabakfabrik ein bedeutender Arbeitgeber für die Bevölkerung der Stadt. Mittlerweile beherbergt sie Start Ups, verschiedene Firmen usw. In den letzten Jahen wurde auch noch der Quadrilltower hinzugebaut. Dieser fungiert als Hotel.
Am Tag der offenen Türe konnte man das alles besichtigen. Leider oft nur mit Voranmeldung im Internet und zu relativ früher Zeit.
Eine Führung, erwischten wir noch, diese führte uns zur Geschichte von Linzer Bier und auch in die Braugeschichte der Gegend. Anschließend genossen wir auch noch ein solchiges.
Außerdem besuchten wir das Kaffeehaus im Quadrilltower und genossen die Aussicht auf die Stadt von diesem.
COMICON in WELS:
In andere Welten einzutauchen, macht mir sehr viel Spaß. Eine Welt in die ich im Mai eintauchen durfte ist die der Comics und der Comicfans, bei der Austria Comicon in Wels. Die Messe war sehr stimmungsvoll. Auch wenn ich nichts erwarb, so gab es doch für viele Geschmäcker einen Marktstand von Son Goku, über Bud Spencer bis zu den unterschiedlichsten Anime- und Comiccharakteren alles war präsent. Auch Serie wie Doctor Who (meine Lieblingsserie) und Supernatural waren vertreten. Außerdem konnte man sich tätowieren lassen (ich vermute themenspezifisch). Begeistert haben mich auch die Kostüme der Besucher aus aller Welt.
Gratiskonzert Rednex in der Plus City:
Als ich erfuhr das Rednex in der Plus City auftreten war ich sehr schnell interessiert. Ich verfolge Rednex schon seit Kindheit an und kenne auch die Songs aus der Zeit, in der ihre Berühmtheit nachlies (The Chase, Mama take me Home und viele mehr).
2001 sah ich Rednex schon einmal, damals beim Krone Stadtfest in Linz. Damals war ich begeistert – diesesmal muss ich sagen: „Für Stimmung sorgen können sie“, aber ansonsten war ich eher enttäuscht. Finde auch das die jetzige Sängerin nicht wirklich zur Band passt (stimmlich). Ist aber natürlich nur meine persönliche Meinung.
Die Lange Nacht der Forschung 2026:
Die Lange Nacht der Forschung ist ein tolles Gratisangebot von forschenden Firmen und von einigen Museen. 2012 durfte ich dieses kennenlernen. Jedes 2.te Jahr findet in ganz Österreich die Lange Nacht der Forschung statt (ca. im April). So war es Ende April wieder so weit.
Ich besichtigte zuerst die Firma Keba in Urfahr. Danach wechselte ich zur Universität. Diese bot einiges an Versuchen und Vorträgen, um die Menschen für die Forschung und Wissenschaft zu begeistern. Auch über die Geschichte der Universität Linz konnte man einiges interessante herausfinden. Anschließende besuchte ich noch das ARS-Electronica-Center, das auch sehr interessante war. Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend.
Bericht über die Niederösterreichische Landesausstellung:
Landesausstellungen finden (leider) nur noch in einem Bundesland in Österreich regelmäßig statt, in Niederösterreich. 2026 war diese in Amstetten, genauer gesagt im Klinikum Mauer. Das Thema war psychische Gesundheit – ein Thema das gar nicht so leicht, aber dennoch insgesamt gelungen – darzustellen ist.
Ich muss sagen es war jetzt nicht die beste Landesausstellung aller Zeiten (leider enttäuschte mich die Führung ein wenig), dennoch kann ich hier einen klaren Anschautipp geben (mit der Niederösterreich-Card ist sie kostenlos).
Bericht: Lord of the Lost – Konzert im März:
Lord of the Lost fielen den meisten Leuten erstmals beim ESC 2023 auf, hier trat man für Deutschland an. In der Schwarzen Szene kennt man die Band rund um Sänger Chris Harms schon länger. Im März 2026 kam die Band in der Simm City in Wien. Mir gefiel das Konzert sehr gut, Lord of the Lost haben mittlerweile einiges an bekannten Songs zu bieten und hatte einen sehr mitreißenden Sound. Eine tolles Konzerterlebnis.
Bericht Norbert Schneider – Konzert im Februar:
Norbert Schneider ist ein österreichischer Künstler. Früher war er eher im Bereich Blues tätig, heute ist es mehr Austropop. Das ergibt eine reizvolle Mischung. Ich habe Norbert Schneider bereits 5x live erleben dürfen. Er und seine Band bieten ein besonderes Klangspektakel. Norbert Schneider spielt seine Songs nicht herunter, er spielt mit seiner Band Gitarrensolos, Keyboardsolos und vieles mehr. Ich muss sagen sein Auftritt heuer in der Gärtnerei Sandner gehörte zu seinen beste Auftritten die ich erlebt habe.