Der Halsschmuck der Hamar:
Die Hamar sind ein Volk im Omotal in Äthiopien. Spannend ist der Schmuck der Hamarfrauen, über den ich jedoch wenig rausfinden konnte. Was ich gelesen habe tragen die Frauen ihre Halsringe durchgehend, bis sie das erste Kind gebären. Ich habe aber auch schon gelesen, sie tragen die Halsringe später auch noch. Die Meisten tragen Metallreifen um den Hals. Die Hauptfrau bekommt einen ganz besonderen Halsreif, er dürfte aus Holz sein und Metall umspannt sein. Vorne steht eine Art Stil nach vor.
Apatani-Frauen im Nordosten Indiens:
Sehr viel fand ich nicht über die Apatani-Frauen. Diese haben ein außergewöhnliches Schönheitsideal, das jedoch am Aussterben ist. Sie tragen in beiden Nasenflügeln dicke Stöpseln. Gekommen ist der Brauch davon sich unattraktiv vor Sklavenjägern zu machen. Wie genau das, beim Volk aus Nordostindien von statten geht, darüber habe ich nichts gefunden. Entweder schneidet man von Anfang an ein größeres Loch oder es wird gedehnt – beides kann ich mir an dieser Stelle sehr schmerzhaft vorstellen. Heute tragen nur noch ein paar hundert ältere Frauen die Nasenplugs.
Das Volk der Himba in Namibia:
Ein Volk mit spannendem Schönheitsideal ist jenes der Himba in Namibia. Die Himba sind im 16. Jahrhundert von Angola nach Namibia abgewandert (ich fände es spannend die Gründe zu erfahren) und leben heute noch sehr ursprünglich.
Sie cremen ihre Haut und ihre Haare mit einer roten Paste ein, diese besteht aus Fetten und Ton. Damit färben sie jedoch nicht nur ihre Haut rot, die Paste hat durchaus praktische Gründe. Sie schützt die Haut vor Sonne und Austrocknung. Auch die Haarpracht hat durchaus eine Bedeutung. Frauen tragen ihre Haare nach vorne, Männer nach hinten.
Vor allem die Frauen der Himba tragen kaum Kleidung, aber viel Schmuck. Darunter ein großer Halsreif. Ich habe gelesen die Farbe des Schmuckes (ich nehme an des Halsreifs, weiß es aber nicht sicher) sagt viel darüber aus ob eine Frau z.B. Kinder hat. Die Männer dürften sich, was ich gelesen habe, etwas weniger traditionell kleiden, ob die Himbamänner Schmuck tragen und wenn ja, ob der auch eine spezielle Bedeutung hat, darüber habe ich nichts gefunden.
Schwarzes Zahnfleisch in Senegal:
Über die Herkunft den Kultes habe ich nichts herausgefunden, aber im Senegal soll ein einem Schönheitsideal entsprechen, sich das Zahnfleisch schwarz tätowieren zu lassen. Dabei wird keine Tattoomaschiene, sondern eine Nadel verwendet und das Zahnfleisch mit einer Schwarzen Substanz bearbeitet. Der Schönheitskult wird vor allem bei Frauen angewendet und auch in Mali durchgeführt.
Mauretanien – Mästen:
Heute gilt schlank als das Schönheitsideal. Doch das ist nicht überall so, in Mauretanien gelten noch immer dicke Frauen als Schön. Das führt zu einem grausamen Ritual, dem Mästen von Mädchen. Dafür gibt es etliche Möglichkeiten. Mästungsstationen mit 8 Malzeiten am Tag, Medikamente die eigentlich für Tiere gedacht sind und den Appetit anregen und auch grausame Foltermethoden wenn ein Mädchen die gigantischen Mengen nicht auf isst. 80 bis 100 Kilo im Alter von 12 Jahren gilt als Ideal und somit gut für die Heiratsvermittlung.
Das „Mästen“ ist vor allem auf dem Land von Bedeutung. Woher das Ideal kommt ist klar, Dünn ist gleich Arm/Krank, Dick wohlhabend und gesund. Vor allem in den Städten dürfte das Ideal mittlerweile ein anderes geworden sein und es auch ein gewisses Bewusstsein geben, das es eben nicht gesund ist wenn man dick ist.
Seltsam ausgerechnet in einem armen Land quält man Mädchen damit sie Dick zu füttern. Das es hier vor allem darum geht besser auf dem Heiratsmarkt vermittelbar zu sein, zeigt auch das die Frauen dort dem Mann ziemlich untergeordnet sind und damit auch die Rückständigkeit des Landes.
Skarifizierung:
Eine weitere Körperveränderung die z.B. bei den Völkern Afrikas weit verbreitet ist, ist die Skarifizierung. Dabei werden bewusste Narben gesetzt, oft ergeben sich dabei auch größere Muster. Die Bedeutung ist je nach Volk verschieden, kann was mit der Gesellschaftlichen Stellung, was mit Jagderfolgen usw. zu tun haben.
Die Narben können mit verschiedenen Instrumenten zugefügt werden, danach wird die Heilung eher verzögert, damit sich eben besagte Narben bilden können.
Ein bisschen ist das Ganze auch schon in den Westen vorgedrungen, aber (noch?) nicht wirklich im größeren Kreis. Das diese Form der Körperveränderung sich in Afrika aufhört, weil der westliche Einfluss (vom Lebensstil her) aufhört, da wäre ich mir nicht so sicher – bei Schwarzen ist was ich mal gelesen habe, das Tätowieren weniger effektvoll aufgrund der Hautfarbe, Skarifizierung könnte eine Alternative sein. Ob es da aber einen Trend dazu gibt (etwa unter Jugendlichen) darüber weiß ich zu wenig.
Das Ganze zu erwähnen halte ich aber für wichtig, da es bei Afrikas Völkern doch sehr weit verbreitet ist.
Maori-Tätowierungen:
Ein Volk das seinen Körper dauerhaft verzierte war das der Ma ori in Neuseeland, ein Naturvolk.
Bei diesen dauerhaften Verzierungen handelte es sich um Tätowierungen, diese wurde aber nicht so gemacht wie bei heutigen Tätowierungen üblich, sondern geschabt oder gekratzt. Die Tätowierungen erhielten sie im Übergang vom Kinder- zum Erwachsenenalter. Sie hatten eine sehr eigene Form (ich vermute auch durch die Technik des Tätowierens die hier angewandt wurde) und befanden sich sowohl bei Männern, als auch bei Frauen an verschiedenen teils sehr auffälligen Stellen, oft auch im Gesicht. Die Farbe kam aus verkohltem Holz und von Pilzen.
Die besonderen Formen der Mai ori-Tattoos sind heute auch im Westen bei Tattoo Liebhabern weit verbreitet (natürlich nicht gerade im Gesicht).
Altes China – Lotusfüße:
Nachdem ich über Chinas neuen Trend, den Schönheitsoperationen zur Beinverlängerung berichtet habe, komme ich zu einem älteren Schönheitsideal. Kurioserweise war es fast genau das Gegenteil, die Lotusfüße.
Im Alter von 5 bis 8 Jahren begann die Prozedur, den Mädchen wurden hier mit Außnahme der großen Zehe, alle Zehen gebrochen und nach hinten gebogen. Mit Hilfe von Bandagen wurden die Beine in diese Form gebracht und das Wachstum der Beine gehemmt. So in etwa verlief die Prozedur. Die Bandagen wurden ständig getragen – die Prozedur veränderten das Leben der Mädchen erheblich.
Ihre verkrümmten und kleinen Beine verhinderten das sie weitere Strecken gehen konnten, die Folge war ein Leben im Sitzen und Liegen.
Wieso das Ganze? Es ging um die gesellschaftliche Stellung der Frauen. Ohne diese deformierten Füße gab es kaum Chancen in höhere Gesellschaftsschichten einheiraten zu können, die Folge wäre ein Leben in Armut gewesen.
Der Ursprung des „Schönheitskultes“ lag in der Zeit der Tang-Dynastie, vermutlich kam er von den Tänzerinnen des Palastes. Schnell drang er in die gesamten höheren Gesellschaftsschichten ein. Und danach in fast alle Schichten. Lotusfüße bei Frauen waren bald in allen Schichten üblich, mit Ausnahme der Bauern. Ich vermute das hat, dass ganze noch zusätzlich gefördert, da man sich von diesen wohl abgrenzen wollte.
Die meisten Kaiserdynastien förderten den Kult, ausgenommen die Yuan und die Mandschu, die als Nachfahren von Reitervölkern nicht viel mit diesem anfangen konnten. Doch erst 1911 wurde das Ganze verboten. Wirklich durchsetzen konnte sich dieses Verbot aber erst in der Zeit des Kommunismus.
Dieses Schönheitsideal beeinflusste das Leben der betroffenen enorm, es müssen im Laufe der Geschichte Millionen Frauen davon betroffen gewesen sein.
Beinverlängerung – eine moderne exotische „Schönheitstechnik“:
Bisher habe ich über Naturvölker und ihre für uns sehr außergewöhnlichen Schönheitsbräuche geschrieben, aber auch moderne Zivilisationen bieten da, das eine oder andere sehr eigene. So ist es in manchen Ländern wie China oder Russland „In“ geworden das sich Frauen die Beine verlängern lassen.
Das Ganze funktioniert so: Die Knochen des Unterschenkels werden gebrochen. Ein Knochenspalt entsteht und wird mit Hilfe von einer Metallkonstruktion gehalten und immer wieder vergrößert, der Knochen wächst in den Spalt hinein. Ein absolut nicht ungefährliches Unterfangen, das mit monatelangem Klinikaufenthalt verbunden ist. Diese Technik wird scheinbar noch angewendet, obwohl es heute auch schon andere Techniken gibt, mit einem Marknagel der Implantiert wird – mühsam ist das ganze dennoch.
Wie bei vielen Schönheits-Ops ist nicht alles sinnlos, das Ganze könnte z.B. Leuten helfen die einen extrem verkürzten Fuß haben, war wohl auch der Ursprungsgedanke. Aber gerade in China und Russland ist es scheinbar In, das Ganze auch als „Liebes und Karrierebeschleuniger“ zu nutzen. Der Knochen wird dadurch übrigens anscheinend nicht kaputt, etwas seltsam ist diese „Schönheits-Operation“ für mich dennoch, auch die Kosten sind gigantisch hoch. Meines Wissens hat China diese Operationen mittlerweile verboten, gemacht werden sie dennoch.
Lippenteller und Lippenpflöcke:
Ein weiteres ungewöhnliches Schönheitsideal ist außergewöhnlicher Lippenschmuck. Piercings in der Lippe gibt es ja bei uns seit etlichen Jahren auch, aber es gibt Völker da ist der Schmuck ungewöhnlich groß. Ein Beispiel dafür ist das Volk der Mursi in Äthiopien wo die Frauen Lippenteller tragen
Um diese einsetzen zu können ist es ein langer Weg, bei den Mursi-Frauen wird in der Pubertät die Unterlippe aufgeschnitten, außerdem werden die Schneidezähne entfernt und an der aufgeschnittenen Stelle ein Holzstift eingesetzt. Diese wird dadurch geweitet das immer größere Tonscheiben eingesetzt werden (ähnlich wie beim Ohrlochdehnen wo in den Stichkanal immer größerer Schmuck eingesetzt wird – etwas was es ja mittlerweile auch in unseren Breitengraden schon gibt). Bis zu 15 cm Durchmesser kann das gehen.
Woher dieser Brauch kommt ist ungewiss, religiöse oder spirituelle Gründe können genauso der Grund sein, wie die Angst vor Sklavenjägern. Das mit dem Brautpreis, der dann steigt dürfte nicht stimmen. Heute steckt man etwas im Dilemma, einerseits sind die Frauen mit den Tellerlippen eine Einnahmequelle, da Touristen kommen um sie zu fotografieren, andererseits gibt es auch viele Junge die das nicht mehr mitmachen möchten.
Die Teller in den Lippen werden von den Frauen übrigens nicht immer getragen. Tragen sie diese nicht, hängen die Lippen wie ein einzelner Hautschlauch herunter.
Auch die Frauen von einem anderen Volk in Äthiopien die Surma tragen Lippenteller, hier wird der Teller ca. ein halbes Jahr vor der Hochzeit eingesetzt. Ein Bericht den ich gelesen habe besagt das die Surma Frauen ihre Lippenteller außer beim Schlafen immer tragen, was bei den Mursi-Frauen oft scheinbar nicht so streng ist. Kann aber auch sein das ich ihn falsch interpretiert habe.
Bei den Indianern sind es eher Pflöcke als Teller die in der Lippe getragen wurden, das findet man bei sehr vielen Indianervölkern. Prominentes Beispiel sind die Azteken, aber scheinbar gab es dann sogar bei den Eskimos. Ein (noch sehr in seinen Ursprung belassenes) indigenes Volk bei dem es den Lippenpflock noch gibt sind die Zo e . Im Alter von 7 Jahren wird hier der Pflock eingesetzt, dieser hat ca. 6 bis 7 cm. Ob der gleich in dieser Größe reinkommt oder gedehnt werden muss weiß ich nicht, genauso wenig über den Ursprung dieses Brauchs, bei den Indigenen Völkern Amerikas trug/tragen nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer Pflöcke in der Lippe. Die Zo e glauben das die Menschwerdung erst mit dem Einsetzen des Lippenpflocks vollkommen ist.
Halsringe der Padaung-Frauen:
Ein Volk dessen Halsschmuck (bzw. der seiner Frauen) eine besonders große Rolle spielt sind die Padaung. Das zeigt sich schon alleine dadurch, dass der Name des Volkes etwas mit dem Halsschmuck der Frauen zu tun hat. Pa heißt drum herum, daung glänzendes Metall.
Im Alter von fünf Jahren bekommen, die Mädchen des Stammes ihre ersten Halsringe, genauer genommen eine Spirale von ca. 10 cm um ihren Hals, was nicht gerade wenig ist, vor allem wenn man bedenkt das der Hals hier natürlich noch nicht so groß ist wie bei einem Erwachsenen.
Über den weiteren Verlauf, habe ich verschiedene Angaben gelesen. Eine besagt das die Verlängerung jedes Jahr am gleichen Tag stattfindet, eine weitere sagt das alle paar Jahre die Spiralen gegen längere ausgetauscht werden. Bei der Hochzeit bekommen die Frauen den Schmuck den sie ihr restliches Leben lang tragen.
Je mehr Ringe eine Frau trägt desto höher ist ihr Ansehen, das führt dazu, dass die Frauen mit Ringen bedeckte Hälse die bis zu 40 cm lang sind bekommen. Die Padaung Frauen stehen auch als die Menschen mit den längsten Hälsen im Buch der Rekorde.
Heute sind die Ringe aus Messing, früher waren sie aus Gold. Woher der Brauch stammt weiß man nicht wirklich, es gibt mehrere Theorien dazu. Mit der Zeit haben sich auch religiöse bzw. mythologische Gründe dazu geschmuggelt.
Die Padaung-Frauen kamen ursprünglich von Myanmar, viele von ihnen flohen aber wegen der Bürgerkriegen und der Militärdiktatur nach Thailand, wo sie in eigenen Dörfern leben. Diese Dörfer stehen heute teilweise stark unter Kritik.
Auch die Tradition selbst hat ihre Schwierigkeiten. Die jungen Frauen weigern sich oft da mitzumachen. Eine Variante ist es zwar Halsringe zu tragen, aber nur so viele, dass der Hals nicht gedehnt wird.
Heute gibt es nicht mehr wirklich viele Frauen mit Giraffenhälsen.
Was passiert wenn die Halsringe abgelegt werden, darüber habe ich verschiedene Angaben gelesen. Manchmal liest man dass, das früher eine Strafe für Ehebruch war. Die Frauen mussten die Halsringe abnehmen und erstickten, das halte ich für Quatsch (was bei Recherchen bei auch mehrfach bestätigt wurde). Ähnlich vermute ich das die Angabe, dass in diesem Fall die Frauen ihr Leben nur noch liegen verbringen können, nicht ganz wahr sind. Manchmal liest man das sich die Muskulatur von selbst wieder zurückbildet, da ja nicht wirklich der Hals gedehnt wird sondern nur die Schultern nach unten gedrückt werden. Habe aber auch schon gelesen das Behandlungen, Training oder sogar Operationen nötig sind um das Ganze wieder Rückgängig zu machen.
Auch andere Körperteile bedecken die Padaung-Frauen mit goldenen und silbernen Reifen.
Für uns ist dieser Schönheitskult ein sehr seltsamer, irgendwie zeigt er aber auch wie vielfältig die Welt (auch in diesem Bereich ist).
Kurz zu meinen Piercings:
Als Kind schreckte mich Schmuck eher ab, ich fragte mich warum man Schmuck trägt, bei Piercings und co. ob das nicht schmerzt und ob man den Schmuck nicht spürt.
Diese Fragen machten mich irgendwie aber sehr neugierig. Das führte dazu das ich mir 2004 meine erste Halskette gekauft habe. 2012 ging ich dann einen Schritt weiter. Ich ließ mich piercen. Nach sehr langem überlegen, ca. 2 Jahre, entschied ich mich für ein Septum Piercing. Der Stich dauerte nicht lange und es tat kaum weh und schon hatte ich ihn, meinen ersten Nasenring. Es sollten noch etliche weitere folgen (Zentrales Labret Piercing/Augenbrauenpiercings/Ohrring) Nun aber, vorerst, genug zu mir, ich möchte mich mit Bodymods weltweit befassen
MEINE TATTOOS:
Bevor ich mich mit verschiedenen exotischen Bodymodifikationen auseinandersetze, schreibe ich über meine eigenen Tattoos. Ich mache das in kurzer Interviewform:
Sie haben sich 2024 ihr erste Tattoo stechen lassen, mit erst 39 – warum erst so spät?
Ich wollte mir mit dem Motiv klar werden, habe Angst vor Nadeln und hatte auch etwas Respekt vor den Schmerzen. Kurz es brauchte eine gewisse Vorbereitungszeit und oft habe ich dieses Thema auch verschoben.
Warum haben Sie sich überhaupt tätowieren lassen?
Ich wollte mir schon lange ein Tattoo stechen lassen, auch weil mir Tattoos bei anderen gefallen und ich sie für eine interessante Ausdrucks- und Kunstform halte. Kurz es öffnete sich damit eine neue Gestaltungsmöglichkeit.
Wie war das erst Tattoo, was bedeutet es?
So schlimm wie gedacht waren die Schmerzen nicht, es ist mehr ein Kratzen, als ein Stechen.
Mein erstes Tattoo liegt auf den Oberarmen, „My Life“ steht rechts, „My Ways“ steht links. Die Bedeutung: Ich gehe gerne meine eigenen (und oft auch für andere eigenartige) Wege. Gemacht hat es das Studio Farbfleck.
Wie kam es zum zweiten Tattoo:
Das kam relativ spontan. Ich wollte schon lange ein Motiv wie z.B. einen Drachen haben. Ich mag das Motiv, dieses mächtigen Fantasywesens. Trage etliche T-Shirts mit Drachen und hatte auch etliche Halskettenanhänger mit Drachen.
Der Zeitpunkt war aber relativ spontan. Schaute mir auf der Wildstyle- und Tattooconvention etliche Motive an und fand dann den Drachen der mich sehr ansprach. Dieser steht für meine Fantasie und ich beschloss ihn mir stechen zu lassen. 45 Minuten später hatte ich meinen Drachen auf den linken Fuß.
Was bedeutet das dritte Tattoo:
Anfang des Jahres 2026 kam ich auf die konkrete Idee zum dritten Tattoo. Eine Weltkarte in Armbandform. Die Weltkarte bedeutet nicht nur eine gewisse Weltoffenheit, sie symbolisiert auch mein Interesse für die Welt.
Oben und unter formen schwarze Bänder das ganze ein. Außerdem befindet sich ein Symbol für mein Sternzeichen – Wassermann an einer Seite des Bandes. Ich bin ein typischer Wassermann und ich trage gerne, nun dauerhaft, Armbänder. Das Tattoo dauerte 3 Stunden, ist noch nicht ganz fertig und wurde beim Studio Farbfleck gestochen.
Danke für das Gespräch